Work2Speak – Sprache durch Teilhabe
Integration gemeinsam gestalten. Potenziale gemeinsam entfalten.
Work2Speak ist ein Modellprojekt zur Weiterentwicklung von Integrationskursen an der Schnittstelle von Sprachförderung und Arbeitsmarktintegration. Gefördert wird das Projekt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus.
Work2Speak verbindet das Erlernen der Sprache und berufliche Praxis von Beginn an. Statt dem Prinzip „erst Sprache, dann Arbeit“ zu folgen, sammeln Teilnehmende bereits während des Integrationskurses praktische Erfahrungen im Arbeitsalltag und entwickeln ihre Deutschkenntnisse dort weiter, wo sie tatsächlich gebraucht werden – im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und in realen Arbeitssituationen.
Ziel ist es, den Übergang in Beschäftigung, Ausbildung oder Qualifizierung zu erleichtern und neue Impulse für eine praxisorientierte Gestaltung von Integrationskursen zu entwickeln.
Die Teilnehmenden besuchen einen Integrationskurs an einer der beteiligten Volkshochschulen und absolvieren parallel begleitete Praxisphasen in Unternehmen oder gemeinwohlorientierten Einrichtungen. Die Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag werden im Unterricht aufgegriffen und sprachlich reflektiert. So entstehen kontinuierliche Lernprozesse, in denen Sprachkompetenz und berufliche Orientierung eng miteinander verknüpft werden.
Unternehmen und gemeinwohlorientierte Einrichtungen erhalten die Möglichkeit, potenzielle Mitarbeitende frühzeitig kennenzulernen und schrittweise an betriebliche Abläufe heranzuführen. Durch die enge Begleitung der Praxisphasen durch den Projektträger bleibt der organisatorische Aufwand für Unternehmen und Einrichtungen gering.
Das Projekt bietet:
Gemeinsam für erfolgreiche Integration
Work2Speak lebt von der Zusammenarbeit von Volkshochschulen, Unternehmen, Jobcentern, der Migrationsberatung für Erwachsene (MBE), sozialen Einrichtungen und weiteren regionalen Partnern. Gemeinsam werden Sprachförderung, Beratung und berufliche Eingliederung eng miteinander verzahnt. Auf diese Weise wird eine solide Basis für eine nachhaltige Integration geschaffen.
Transferpotenzial
Die im Projekt gesammelten Erfahrungen von Teilnehmenden, Unternehmen, Volkshochschulen und weiteren Projektpartnern werden systematisch ausgewertet, um Integrationskurse praxisnäher weiterzuentwickeln und den Übergang in Beschäftigung, Ausbildung und Qualifizierung nachhaltig zu verbessern.
Lichtgrenze Bremen e.V.
Am Brill 19–21 (Eingang über Hankenstraße 3)
28195 Bremen
E-Mail: work2speak@lichtgrenze-bremen.de
Projektbüro-Telefon: 0172 7648 280